Bevor ich das Buch „die Hütte“ las war ich skeptisch. Doch ich hielt mich an einen Grundsatz, den ich mal gelernt habe: höre zu, lies selbst und fälle dein eigenes Urteil am Schluss. So begann ich zu lesen. Je länger je mehr, war ich tief beeindruckt, von diesem Gottesbild. Viele biblische Bilder und Wahrheiten begannen hier sichtbar zu werden. Die Liebe, das Verständnis, die Geduld und die Freude Gottes berührten mich tief.
Erwartungen
Durch das Buch bin ich auch aufmerksam geworden auf meine Neigung, eigene Erwartungen Gott überzustülpen. Es ist mir bewusst geworden, dass ich Forderungen, die ich an mich habe, Gott wie einen Sack über den Kopf ziehe. Kann ich diese Forderungen dann nicht erfüllen, bin ich wütend auf Gott und mache ihn verantwortlich. Das Buch hat mir gezeigt, dass Gott viel mehr eine Haltung des freudigen Erwartens hat. Er freut sich Zeit mit uns zu verbringen, doch stellt er keine fixen Erwartungen an uns. So habe ich die Erwartungen als meine eigenen erkannt und konnte aufhören Gott anzuklagen.
22. Dezember 2010