Offene Tür

Vor etwa einem Monat schrieb mir ein Freund, er sei an einem Projekt beteiligt, das mich möglicherweise interessieren könnte. Ich hatte schon länger nichts mehr von ihm gehört und seine Anfrage kam unerwartet.

Mit Spannung und Vorfreude fuhr ich nach Zürich und wir trafen uns zu dritt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begannen die beiden Visionäre mir von ihrem Projekt zu erzählen.

Dabei handelt es sich um eine Community und Weiterbildung. Sie besteht aus einem Berufungs-Coaching, Skills zur praktischen Lebensführung und Mentoring in der Persönlichkeitsentwicklung. Menschen sollen im entdecken ihrer Berufung gecoacht, im hineinfinden und ausprobieren begleitet und miteinander vernetzt werden. Jene, die ihre Berufung realisiert haben, sollen wiederum jüngere bei ihren ersten Schritten begleiten können.

Das Tempo richtet sich nach dem persönlichen Wachstumsfortschritt der Trainees. Sie sollen durch Mentoring in ihrem Prozess reflektierend begleitet werden.

Im Fragen, wen sie mit an Bord holen wollten, war ich meinem Freund in den Sinn gekommen. Es ehrte und freute mich sehr, dass ich mit einbezogen wurde. Sind es doch genau meine Herzensthemen und Mentoring meine Leidenschaft.

Ihre Anfrage kommt für mich zu einer Zeit, wo meine Ausbildung mit der mündlichen CTA-Prüfung kurz vor dem Abschluss steht. Ich hatte Klarheit, dass Gott mich diesen Weg bis zur Prüfung führen will. Was danach kommen würde, wusste ich nicht. Ich hatte es offen gelassen und Gott fragend zugehört. Ich hatte das Bild der Offenen Türe vor drei Jahren bekommen und wusste noch nicht, was es bedeutete.

Jetzt lässt Gott es mich erkennen. Er war an diesem Abend und auch an den folgenden so präsent und spürbar anwesend. Wir waren erfüllt von Freude und begeistert von Gott, wie er jeden von uns beschenkt, ausgerüstet und schliesslich zusammengeführt hat. Inzwischen ist auch meine Frau Teil unseres Team und wir haben einen Verein gegründet: die MIRcommunity. Mehr dazu folgt demnächst. Alles zur grösseren Ehre Gottes.