Handeln als Widerspruch zu Passivität
In meinem früheren Blog-Beitrag habe ich darüber geschrieben, dass die Passivität dem wahren Wesen eines Mannes widerspricht. Als Mann, ja als Mensch, bin ich Ebenbild des handelnden Gottes. Damit entspricht es meinem Wesen, ebenfalls zu handeln.
Nachdem mich Gott im Frühjahr 2020 durch eben diese Worte herausgefordert hat, habe ich die Schriftliche Arbeit zum CTA (Transaktionsanalyse) endlich fertig geschrieben und bestanden. Dabei habe ich am Osterwochenende im April die Auferstehungskraft von Jesus Christus erlebt, als ausserge-wöhnliche Kraft, Entschlossenheit, Durchhaltewillen und Ermächtigung.
Nun bin ich auf der Zielgeraden zur Mündlichen CTA-Prüfung im November und erlebe, wie Gott mich erneut herausfordert und ermutigt. Diesmal durch Worte aus Oswald Chambers Buch „Mein Äusserstes für sein Höchstes“. Fünf mal ruft mich Gott auf, zu handeln. Und schliesslich toppt er es noch, mit der Frage, was er für mich tun soll. Wieder ist mein Handeln gefragt. Nämlich meine Passivität loszulassen und Vertrauen zu wagen.
Handeln aus der Beziehung mit Gott
Inspiriertes Handeln – „Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten…“ Eph 5,14
„Gott gibt uns nicht das Leben, das überwindet; er gibt uns Leben, indem wir überwinden.“ „Wenn wir den Anfang machen, Widerstände zu überwinden, werden wir sehen, das Gott uns inspiriert, weil er uns sofort die Kraft seines Lebens schenkt.“ S. 76
Handeln gegen Niedergeschlagenheit – „Steh auf und iss!“ 1. Kön 19,5
„Wenn Gottes Geist uns begegnet, schenkt er uns meist keine grossartigen Visionen, sondern er trägt uns auf, das Einfachste zu tun, was sich denken lässt.“ S. 77
Handeln gegen Verzweiflung – „Steht auf, lasst uns gehen!“ Mt 26,46
„Lass nie zu, dass das Gefühl des Versagens deinen nächsten Schritt vereitelt.“ S. 79
Handeln gegen die „Tretmühle“ – „Mache dich auf, werde licht“ Jes 60,1
„Wenn wir „uns aufmachen und licht werden“ wollen, wird unsere Arbeit von Gott verwandelt.“ S. 79
Handeln gegen Tagträume – „Steht auf und lasst uns von hier weggehen“ Joh 14,31
„Wenn wir uns in Träume verlieren, wenn Gott schon gesprochen hat, ist das ein Zeichen, dass wir ihm nicht trauen.“ S. 81
Was soll Jesus für dich tun? – „Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ Lk 18,41
„Unsere Zerrissenheit ist nur die Folge unseres eigenen Wiederstandes gegen eine klare Entscheidung. Wir wollen nicht glauben; wir wollen nicht loslassen und das Seil durchtrennen, das das Boot an der Küste festhält – lieber kämpfen wir mit Schwierigkeiten.“ S. 95